Urlaubsverlängerung

Die geplanten 12 Tage waren bei weitem nicht ausreichend, um mehr als einen Bruchteil der vielfältigen und unterschiedlichen Ausflugsziele zu besuchen und zu besichtigen. Das sehr angenehme war, dass der besonders kleine Zwerg, mit Ausnahme des Schlosses in Monbazillac, in allen Museen, Schlösser und Parks ohne Probleme dabei sein durfte.Auch in den unbestreitbar ausgezeichneten Restaurants war er ein offensichtlich gern gesehener Gast.

Auch wenn Chico in höchstem Maße wasserscheu ist, der Pool hatte es ihm angetan, vor allem seine eigene Liege, die er gleich am ersten Tag mit eigenem Handtuch mit Beschlag belegte und dann auch nicht mehr aufgeben wollte.

_DSC0671_a Papiilon auf seiner Liege _DSC0330 _DSC0493_a Papillon am Pool _DSC0662_a

Ob er deshalb bei der ungeplanten Verlängerung die Finger im Spiel hatte, wohl eher nicht. Von den Muscheln im Restaurant des Supermarktes (keine Empfehlung) wollte er jedenfalls nichts haben, ich musste sie, alle Warnungen in den Wind schlagend, alleine essen. Die Algenvergiftung bescherte uns ein paar ungeplante Tage Verlängerung, einer lag im Zimmer und wollte dahin siechen, während sich der Rest am Pool und in der Stadt vergnügte.

Es ist was dran, dass man Muscheln nur in Monaten mit einem „r“ am Ende essen soll. Das liegt weniger an den Buchstabens an sich als vielmehr mit den Wassertemperaturen. In den Sommer-monaten vermehren sich Algen bekanntermaßen ungebremst und lagern sich in den Muscheln ab. Wie genau sich das Algengift bildet, ist wohl noch nicht eindeutig geklärt, für den Betroffenen aber eher nebensächlich.

Es ist doch klüger, auf Chicos feine Nase oder auch einfach mal auf eine alte Binsenweisheit zu hören.