Kafka und die Gallier

Kafka

Dieser Tage hatte ich überlegt, Kafka meine Asterixhefte wieder wegzunehmen. Immer wenn wir in den Wald gehen wollen, freut es sich das berühmte Loch in den Bauch.

„Super, wir gehen Wildschweine jagen!“

Ich war so leichtsinnig, dass der derzeit noch national ausgerichteten Fangruppe bekannt zu geben. Der Aufschrei hielt sich in Grenzen, dafür wurden intensive Diskussionen losgetreten, ob Kaffi, wie er liebevoll genannt wird, anstelle von Wildschweinen vielleicht Römer jagen möchte. Und wer trägt ihm dann die erbeuteten Helme nach Hause?

Wichtig war auch zu klären, wer den Zaubertrank braut, nach dem er möglicherweise verlangen wird. Meine Hinweise, dass er sicherlich als Welpe in den Topf mit Zaubertrank gefallen sei, haben allerdings nicht wirklich verfangen.

Außerdem konnten wir uns dann nicht einig werden, ob wir zusätzlich das Thema dicke Nasen, große Nasen oder schöne Nasen a la Kleopatra näher erörtern sollten.

Bevor Kafka sich auch noch einmischen konnte, habe ich ihn in den Hof geschickt. Nicht dass er mir noch über die Schulter schaut und mitliest.

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