Ostindien am IJsselmeer

Mit Ostindien verbindet man üblicherweise exotische Region, aufregende Abenteuer, fremde Länder. Ob Karl May oder andere Reise- und Abenteuerschriftsteller, verschlungen habe ich sie alle. Und natürlich wollte ich all diese Länder bereisen. Segeljachten am IjsselmeerMit dem Bereisen ist es bis jetzt nichts geworden und da Reisen nur mit den Tyrannozwergen möglich sind – ansonsten leiden beide „Parteien“ – wird es wohl auch nichts mehr.

Umso mehr waren wir interessiert, also wir eines Tages in den Niederlanden zufällig einen Wegweiser nach Batavia Stad fanden. Batavia, das heutige Jarkarta, war das Hauptquartier der anno 1602 gegründeten Niederländischen Ostindien-Kompanie.

Die Frauen unter den Lesern wird es freuen: Batavia Stad ist ein Fashion Outlet in Form des Forts der Ostindien Kampanie im damaligen Batavia.  Das Outlet mit seinen 45 Geschäften ist sieben Tage die Woche geöffnet, vielleicht sind es auch ein paar Geschäfte mehr, ich habe sie noch nicht nachgezählt.

In der Nähe gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm, aber vielleicht wären zwei Tage angebracht oder nur eine wirklich kurze Stippvisite im Outlet. Ansonsten könnte es für Mitreisende ziemlich anstrengend werden.

Segelschiff Batavia hollaendische Ostindienkompanie Batavia yard

Batavia, Segelschiff der Ostindien Kompanie

Besonders interessant fand ich das nahe gelegene Batavia Yard Museum. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, wie das Wort „Yaard“ genau zu interpretieren ist, auf jeden Fall aber kann man hier den originalgetreuen Nachbau des Ostindienseglers „Batavia“ sowohl außen als auch innen besichtigen. Sehr eindrucksvoll und bewunderungswürdig, mit was und unter welchen Umständen unsere Altvorderen um den Globus gereist sind. Es ist auch sehr gut beschrieben, wie diese Schiffe damals gebaut worden sind.

Die Vierbeiner bleiben besser an Deck, die Auf- und Abgänge sind nicht gerade für vier Pfoten geeignet.

Bis dato konnte man im Hotel de Wijnberg in Sneek sehr gut übernachten und auch ziemlich gut essen, ein richtig gemütliches Haus mit noch den alten massiven Tischen in den Gasträumen und sehr zentral gelegen! Allerdings wurde das Haus im Herbst 2016 verkauft. Die neuen Eigentümer haben hier einen Pop-Up Techno-Club angesiedelt, Gastronomie und Übernachtung ist nicht mehr! Sehr sehr schade!

Eine gleichwertige Alternative haben wir noch nicht aufgetan. Wer einen Tipp hat! Gerne hier!


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