Der omnipräsente Zwerg

Der Zwerg ist, wie alle wissen, omnipräsent. Selbst bei einer Party schleicht er sich heimlich in die Runde. Wenn er sich schon nicht am wirklich ausgezeichneten Büfett von Weigelts Genusscatering bedienen kann, dann ist er zumindest mental anwesend.

Anke Weigelt ließ es sich für die Dekoration nicht nehmen, den Zwerg gekonnt in Szene zu setzen.

Herdenschutzhunde – Sanfte Riesen oder gefährlliche Hunde?

Herdenschutzhunde haben für immer mehr Menschen eine magische Anziehungskraft, gelten sie auch heute noch als besondere Hunde.

Herdenschutzhund Kangal Bruno mit Papillon Chico

Bruno, ein Kangal mit seinem Freund Chico

Wie der Name schon sagt wurden sie gezüchtet um die Herden der Hirten zu schützen und so wurden sie einst Hirtenhunde genannt. Sie wurden gezüchtet, um eigenständig zu arbeiten und ebenso eigenständig ihre Entscheidungen zu treffen.

Bis heute wird diesen Hunde nachgesagt, äußerst stur und nicht erziehbar zu sein. Dazu muss man sich mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Hunde ein wenig auseinandersetzen. Diese Hunde könnten niemals im Dienst der Menschen gestanden haben, wenn an diesem Mythos etwas dran wäre. Die Schäfer haben ihre Hirtenhunde ausgebildet und auch „erzogen“. Eigenständig haben diese Hunde gearbeitet, wenn der Hirte nicht mit auf der Weide war. War er zugegen, haben diese Hunde die Gefahr gemeldet, die Entscheidung aber, ob Freund oder Feind sich nähert, haben sie den Hirten überlassen. Weiterlesen

Sommer, Sonne, aalen

Mit den ersten richtigen Sonnenstrahlen und den sommerlichen Temperaturen entwickeln alle ungeahnte Aktivitäten. Nur das kleine Cleechen lässt sich davon nicht anstecken und geht lieber ihrer ganz eigenen Leidenscahft nach.

In die Sonne legen und sich den schwarzen Pelz wärmen lassen.

 

 

 

 

Freiheit für Olli

Pflegehund Olivia ProDogRomania e.V.

Olivia flitzt durch den Garten

Raus aus dem Shelter, rein in den Garten und die Freiheit!

Ganz so schnell ging es dann doch nicht. Nachdem Olivia, wie sie richtig heißt, bereits etliche Jahre im Shelter verbringen musste, habe wir sie vor etlichen Monaten als Pflegestelle aufgenommen. Anfangs war sie panisch, was sich bald gelegt hat. Dann die ersten eigenen Ausflüge in den Hof, gefolgt von kurzen Spaziergängen an der Leine in den Garten. Inzwischen flitzt sie mit dem Rudel durch den Garten, stromert durch das Gebüsch und knuspert mit Ivy Walnüsse. Alleine hat sie aber nicht wirklich Lust, da kommt sie dann doch recht schnell hinterher geflitzt und legt sich dahin, wo sie nicht liegen soll.

Pfleghund Olivia ProDogRomania Couch

ein warmes Plätzchen für Olivia

Neben Ivy ist sie die einzige Frau, die kommt, wenn ich pfeife.

Freiheit ist gut, aber Olivia bevorzugt dennoch ein warmes und ruhiges Plätzchen, also ein dauerhaftes neues Zuhause, in dem sie ungestört in Rudelnähe liegen kann und mitbekommt, was im Haus so vorgeht. Nachdem im Garten nichts mehr los ist, ist sie eben wieder reingetrullert und übelegt gerade, auf welchem Platz sie die nächste Stunde wohl verbringen könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Wiesenburg im Hohen Fläming

Eine knappe Dreiviertelstunde südlich von Potsdam liegt inmitten des Fläming das Städtchen Wiesenburg inmitten des Naturpark Hoher Fläming. Von der Burg aus dem 12. Jhdt. steht noch der Bergfried, während die alte Burg 1547 durch spanische Söldner zerstört und in Brand gesteckt wurde.

Schloss Wiesenburg Hoher Fläming Naturpark

Schloss Wiesenburg

Schloss Wiesenburg Hoher Fläming Männekentor

Männekentor

1550 wurde auf den Resten der Burg das Schloss im Renaissance-Stil neu erbaut und im Dreißigjährigen Krieg wieder stark beschädigt. Nach 1730 wurde das Hauptschloss erneut aufgebaut, ab 1863 erhielt es seine heutige Form.

Schlosspark Landschaftspark Schloss Wiesenburg Hoher Fläming

Schlosspark im Winter

Das Innere des Schlosses Weiterlesen

Hund aus dem Tierschutz – alles easy!

Für den Hund aus dem seriösen Tierschutz erfolgen regelmäßig ausführliche Vorbesprechungen, damit die Adoptanten wissen, worauf sie sich einlassen und dass sie Zeit und Geduld mitbringen müssen.

Anna von ProDogRomania e.V. schildert hier einen leider viel zu häufigen Ablauf einer Hundeadoption:

Vorgespräch:

Lasst ihn bitte ankommen.

– Na klar! Versteht sich doch von selbst.

Habt bitte für die erste Zeit keinerlei Erwartungen.
– Ja, das ist uns bewusst.

Geht bitte erst mal davon aus, dass es eine harte erste Zeit werden wird und es Kraft und Geduld in Anspruch nimmt, wenn der Hund neu bei euch ist.

– Ja, das ist kein Problem. Das haben wir so eingeplant.

Und dann:

Nichts versteht sich von selbst. Auf einmal Weiterlesen

Tut-nix geht Gassi

Eine junge Familie, Vater, Mutter und die sechsjährige Tochter gehen mit ihrem kleinen Dackelmix Paul Gassi, sie führen ihren Paul an der Leine und genießen den Spaziergang. Ihnen kommen mehrere Menschen mit ihren Hunden entgegen, manche waren an der Leine, viele aber nicht.

Paul wurde mehrmals von den freilaufenden Hunden bedrängt und seine Menschen baten die entgegenkommenden Passanten vergeblich, ihre Hunde an die Leine zu nehmen.

Die Ersten meinten, die Familie solle sich nicht so anstellen, die Zweiten bemerkten, dass die Hunde spielen wollten und die Familie ihren Dackelmix den Spaß doch gönnen sollten und die Dritten beschimpften die Familie.

Während die Menschen in ihren Diskussionen verwickelt waren, musste Paul sich um sich selbst kümmern und die aufdringlichen Besucher abwehren. Hilfe von seinen Menschen bekam er nicht.

Sichtlich genervt von diesem unentspannten Gassigang wollte die Familie den Heimweg antreten, als sie ein älteres Ehepaar bemerkten, die ihren freilaufenden Labrador riefen. Dieser aber reagierte nicht auf die Rufe, er hatte Paul entdeckt und fixierte ihn.

Nun reagierte auch Paul, er sah die Gefahr auf sich zu kommen und zerrte an der Leine in Richtung Labrador. Das ältere Ehepaar rief der Familie entgegen, dass sie ihren Hund auch von der Leine lassen sollen, da ihr Hund gerne mit anderen Hunden spiele.

Die Menschen beschimpften sich nun lautstark gegenseitig, aber niemand achtete auf die Hunde.

In dieser aufgeheizten Stimmung wurde Paul immer panischer und der Labrador stürmte auf die Familie zu, er griff zuerst Paul an und verletzte anschließend die weinende Tochter schwer, als sie völlig verängstigt weglaufen wollte. Sie ist eines von über 80.000 Kindern, die nach offiziellen Angaben jedes Jahr von einem Hund verletzt werden.

Auch wenn sich dies wie ein Auszug aus einem schlechten Thriller liest, so ist dies tatsächlich vor kurzem geschehen. Paul hat die Attacke des Labradors nicht überlebt und die Tochter befindet sich im Krankenhaus.

Nach Aussagen der Halter war der Labrador bereits zehn Jahre alt und noch nie durch aggressives Verhalten aufgefallen. Aus ihrer Sicht waren der Dackelmix und seine Menschen Schuld, da sie Paul nicht beruhigt hatten und dieser den Angriff ihres Hundes durch sein Verhalten ausgelöst hatte. Aus Sicht der Familie waren der Labrador und seine Halter Schuld, sie hätten ihren Hund frei laufen lassen, obwohl sie ihn nicht unter Kontrolle hatten.

Auch wenn man seinen Hund mit einem großen Herzen und durch die menschliche Emotionsbrille sieht: es gibt keinen Tut-Nix! Hunde können ihr Verhalten von einer Sekunde auf die andere ändern und werden dies auch tun, wenn es aus ihrer Sicht notwendig ist.

Umso wichtiger ist es, beim Gassi in Verbindung mit seinem Hund zu sein und auf diesen zu achten.

Erkennt man rechtzeitig die Anzeichen, seien es die seines eigenen Hundes oder auch die des entgegenkommenden Hundes, wann Tut-Nix zu einem Tut-doch-was umschaltet, kann man noch rechtzeitig einschreiten und zumindest die Hunde aus der Situation bringen.

Das Wissen über Hunde, wie sie wirklich sind und ihre Art der Kommunikation, sowie der richtige Umgang mit und an der Leine kann Leben retten!

Mensch, wann lernst du wieder Hund?

Ein Beitrag von Problemhundtherapie Marion Höft

Die Verfasserin ist ausgebildete und zertifizierte Problemhundetherapeutin. Sie arbeitet schon seit ihrer Jugend mit Hunden und hat in konsequenter Fortführung 2013 die Ausbildung zur Problemhundetherapeutin absolviert.

Ein völlig humorloser Begleiter

Halloweenclowns waren vor in aller Munde, zu ihrem Treiben kann man durchaus sehr geteilter Meinung sein, manch einer fand es witzig, viele einfach nur abgeschmackt

Nun ergab sich dabei folgendes:

Eine junge Frau geht abends spazieren, als sich einer dieser Horrorclowns in äußerst zweideutiger bzw. missverständlicher Absicht nähert. Weglaufen, stehen bleiben, anbrüllen! Viele Ratschläge geistern für diesen Fall durch die Medien, welcher der Richtige ist bleibt dahingestellt. In diesem Fall hat der Begleiter, ein im fall der Fälle äußerst humorloser Rottweiler und gerade noch ein paar Schritte zurück, die Klärung übernommen. Es muss nicht betont werden, dass er keinen Sinn für die Feinheiten des Horrorclowngeweses hat. Ob er sich überhaupt dafür interessiert? Wir wissen es nicht! Ob er schlechte Laune hatte? Es sei dahin gestellt. Weiterlesen

Der kleine Jesaja

Dieser Beitrag stammt von Lucyna Saage

Jesaja

Am 9. Dezember holten wir Jesaja in Achim ab. Die beiden Fahrer nannten ihn „the big problem“ (Jesaja hatte so viel Angst vor Menschen, dass er beißen wollte, wenn er nicht in der Lage war, seine Individualdistanz einzuhalten). Aus diesem Grund kamen wir zum Schluss dran. Jesaja schrie und schnappte wild um sich, als er gegen seinen Willen herausgeholt wurde. Um 1:16 Uhr saß er endlich in der Transportbox, die er vorerst Weiterlesen