Wer darf ins Körbchen

Jämmerliches Quietschen aus dem Wohnzimmer, Kafka steht vor seinem Luxusbett und kann nicht rein.

Und warum? Das kleinste rumänische Cleechen liegt drin und denkt gar nicht daran, den Platz zu räumen.

Cleo

das kleine rumänische

Kaffka, genannt Kaffi

 

 

 

 

 

 

Beute und anderer Unrat

Kafka auf Beutezug

Heute Morgen bin ich mit Kaffi mal einen neuen Weg gegangen, er ist gehüpft wie ein junger Floh! So viele Fährten, Gerüche und aufregende Nachrichten.

Und so viel Unrat, den man in sich reinfressen könnte …

Wenn er auf dem Absatz kehrt macht oder einen eleganten Sidestep hinlegt, muss man unverzüglich springen. Dann ist ihm was in die Nase gestochen: Entweder Unrat-Snack oder ein vorzüglicher Braten = Rebhuhn, Fasan, Schwan, Reh, Hirsch, Wildschwein ….

Nur ein Ochsenviertelchen hat er noch nicht versucht anzuschleppen, das ist eher Chicos Domäne!

Chico

Der Wahnsinnige wollte mal eine Herde Galloways aufmischen. Aus einem Meter Abstand schienen sie ihm die Sache dann aber doch nicht wert zu sein, weshalb er unverzüglich retirierte und in letzter Sekunde wieder in Gegenrichtung unter dem Zaun durch flutschte. Natürlich hat ihn das nicht daran gehindert, sich wieder mordsmäßig aufzuplustern und rumzupöbeln. „Kommt raus und ich mache Euch fertig!“

 

 

Ein bisschen verrückt

Die zarte Davina hat manchmal ihren Rappel. In der Vor-Welpi-Zeit musste Bruno herhalten, wenn sie gerade wieder ihre fünf Minuten hatte.

Der arme Bruno wurde beknuspert, als Kauknochen missbraucht, übelst angefallen oder musste auch einfach nur mal als Stütze herhalten, wie die Fotos eindeutig beweisen. Nachdem Ivy eingezogen und heimisch geworden war, wird diese des öfteren wild geifernd angefallen, bleibt allerdings nichts schuldig.

 

 

 

 

 

Ich kann dich gerade nicht leiden

Olivia, auch olle Olli genannt

Nachdem Olivia gerade da lag, wo sie nicht liegen sollte, schien mir die Gelegenheit ausgesprochen günstig, sie mal wieder zu kämmen. Üblicherweise lässt sie das ja keinesfalls über sich ergehen, aber wenn sie dann nun den warmen kuscheligen Platz hätte aufgeben müssen – nein, das war es ihr dann doch nicht wert.

Dafür hasst und verachtet sie mich jetzt und das für wenigstens noch eine halbe Stunde. Dann aber ist es Zeit, die Völlernäpfe zu füllen, was der Situation natürlich eine ganz andere Gewichtung gibt.

 

Nie wieder im Schlamm

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da musste ich mit schweren Stiefeln an den Füßen, Tonnen von Gepäck im Kreuz und jeder Menge anderer Dinge behangen über Wiesen, Weiden und Wälder und durch Schlamm und Dreck marschieren.

Nie wieder sollte mir das passieren, war mein Schwur!

Was mache ich Narr? Ich binde mir ein paar Töhlen ans Bein, kaufe mir freiwillig zwei Paar Einsatzstiefel, damit sie zwischen Morgen- und Nachmittagsgewaltmarsch wenigstens ein bisschen abtrocknen können, schleppe einen schweren Fotorucksack mit mir rum, etliche Leinen um den Hals, Kamera vor dem Bauch und wate mehrmals täglich durch Schlamm und Dreck.

XXXL-Broiler

Kommen endlich die heißersehnten XXXL-Broiler angeflogen, denen ich seit längerem kameratechnisch nachzustellen versuche, habe ich entweder gerade ein Hundevieh im Sucher, oder die Kamera hängt gerade an der falschen Seite, ich bin in irgendwelche Leinen verheddert oder stehe bis zu den Knien in einem Schlammloch, in das mich die Monster gerade gelockt haben.

Ich frage mich, was in meinem Leben so gründlich schief gelaufen ist!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man in schlechte Gesellschaft gerät

Chico

– dann geht es abwärts mit dem Outfit. Das Thema hatten wir bereits angesprochen.Der kleine Chico war immer auf ein sorgfältiges Äußeres bedacht. Selbst wenn andere sich gesuhlt haben, war er der einzig Reinliche auf dem Platz.

Damit ist es nun vorbei: einmal in schlechte Gesellschaft geraten und schon sieht man aus wie … aber seht selbst!

 

 

 

 

 

Monster im Elbsandstein

Im Herbst, wenn sich die Nebel langsam gelichtet haben, kommen auf der Elbe im Elbsandsteingebirge und übelsten Monster und Ungeheuer in Sicht. Schnaufend, rauchend, lärmend sind sie auf der Suche nach Beute.

Davina Elbsandsteingebirge Raddampfer

Davina entdeckt die Monster

Raddampfer Pirna vor der Kulisse des Elbsandsteingebirges

Obwohl Davina mittlerweile auch gut reiseerfahren ist, sind diese Untiere doch unheimlich und müssen genauestens beobachtet werden. Wir konnten sie aber noch nicht dazu überreden, sich so ein Ungeheuer aus der Nähe anzusehen geschweige denn damit einen Ausflug zu machen.

Auch wenn das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz hauptsächlich als Wander- und Klettergebiet bekannt ist, gibt es auch für sogenannten Müßiggang  genügend Plätze. Einfach setzen, dem Treiben zuschauen und sich von der Hektik erholen.

Wer in der „Ziegelscheune“ in Krippen gegenüber von Bad Schandau absteigt, hat hier den Rad- und Wanderweg, Sitzplätze entlang der Elbe und dennoch eine recht ruhige Ecke. Vor allem aber auch einen grandiosen Blick auf die Elbe, die Sandsteingipfel und Bad Schandau. Dazu kommt, dass die Zimmer sehr ordentlich sind und richtig gutes Essen mit entsprechendem Service wartet.

Hundeparalympics im Schneelaufen

Rudi, der beinahe auch hier gelandet wäre, hat ein sehr gutes Zuhause bei Martin Wagner gefunden.

Mit seiner Freundin SunnyTheBunny startet RudiThePimple zum Schneelauf-Paralympics. Beide haben ihre Handicaps und freuen sich dennoch des Lebens. Danke an Martin Wagner, der auch diese Reportage erstellt hat.

Das waren noch Zeiten

Tatsächlich waren das noch Zeiten, als der Zwerg noch auf sein Äußeres geachtet hatte und immer schnicke und adrett war. Saubere Pfötchen, sauberer Pelz und all die Trivialhundebesitzer waren neidisch auf das gepflegte Äußere seiner Lordschaft. Wenn man sich die Bilder von Hundestrand bei Carolinensiel anschaut, wo ein sehr reinlicher Mücken mit einer schlammverkrusteten Meute zusammen traf, aber immer achtsam war, dass nichts seinen seidigen Pelz befleckte, wird den Neid verstehen.

Sei’s drum, inzwischen ist es ihm, vermutlich aufgrund der schlechten Gesellschaft, in die er geraten ist, völlig egal. Wichtig ist, durch die Botanik zu fräsen, Maulwurfshügel umzugraben oder Pfützen zu inspizieren..

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut, das letzte Bild ist nicht direkt vom Hundestrand, aber die Assoziation ist nicht zu verhehlen.