Quer durch Deutschland

Aus der Mitte Deutschlands sind es bis nach Brüssel rd. 650 km. Grundsätzlich ließe sich das an einem Tag fahren, doch wir hatten es nicht eilig. Mit Zwischenstopps bietet sich die Möglichkeit, vom eigenen Land was zu sehen, vor allem aber auch hatte der Zwerg Auslauf, was bei jeder Planung immer mit im Mittelpunkt stand.

Deshalb war der erste Stop schon in Rotenburg an der Fulda geplant. Eine sehr gute Unterkunft fanden wir im Landhotel Gutsherrn-Klause in Dankerode. Das Dorf gehört zwar zu Rotenburg, liegt aber 12 km außerhalb und sehr ruhig. Angenehme Zimmer, ein gutes Restaurant und außenrum viel freie Wege, um ungestört spazieren zu gehen. Auch Natur- und Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Bei dem guten Essen sind 12 Euro Zuschlag für Halbpension und 7 Euro für den Hund sind durchaus angemessen, auch wenn letzterer keine Halbpension buchen kann.

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Marktplatz in Rotenburg

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da war ihm einiges suspekt

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z B die Eckengucker am Marktplatz

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Maus und Katze

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und ein regungsloser Dackel

 

 

 

 

 

 

Ein ausgesprochen nettes Lokal ist das Café Moritz am Marktplatz. Ein sehr gutes zweites Frühstück nach der ersten Runde durch die Stadt stellte auch den Zwerg zufrieden.

 

 

Von der Fulda aus sind es 170 km nach Limburg, eine alte Domstadt. Sie hat eine sehr schöne und sehenswerte Altstadt. Leider ist sie gerade durch den Dom bzw. den Neubau der Bischofsresidenz in den letzten Jahren arg in die Schlagzeilen geraten.

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Dom zu Limburg

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Bischofsresidenz

In den Dom durfte Chico nicht, aber ansonsten war er überall gut gelitten. Ein Besuch mit Hund war in keinem der besuchten Lokale und Cafes ein  Problem, den Wassernapf gab es überall ungefragt.

 

 

Zwei weitere Übernachtungen waren im Rheinland vorgesehen. Ein Glücksgriff war das Hotel Streng in Rheinbach. Trotz laufender Renovierungsarbeiten kaum Beeinträchtigung. Die Zimmer waren sauber und ruhig, ein gutes preiswertes Frühstück und freundliches, hilfsbereites Personal. Daneben bietet es sich durch die Lage Rheinbachs an der A 61 als günstige Übernachtungsmöglichkeit zum Besuch des Phantasialandes an. Keine halbe Stunde mit dem Auto und trotzdem ist man weit genug vom Trubel und den dortigen Preisen entfernt.

Das Phantasialand, einer der besucherstärksten und ältesten Freizeitparks in Europa, liegt bei Brühl, der Heimatstadt von Steffi Graf, zwischen Köln und Bonn. Da wir quasi dran vorbei fuhren, ließ sich ein Besuch nicht umgehen. Während der Woche und außerhalb der Hochsaison war hier reichlich Betrieb, allerdings noch überschaubar, so dass Chico mit aufs Gelände und überall die vorwitzige Nase reinstecken konnte. Wenn hier Hochsaison herrscht, sollte man die Vierbeiner lieber zuhause lassen, in dem Gedränge gehen sie schlicht unter.