Warum Ivy Ivy gerufen wird

Ursprünglich wurde sie Birdy gerufen, so dass die Frage durchaus eine gewisse Berechtigung hat. Aber: mit Ivy kann man sie besser anpfeifen, wenn sie gerade mal wieder das tut, was sie nicht tun soll – zum Beispiel Unrat von der Straße fressen, sich in Stinkel wälzen oder ähnliches. Aber nicht etwa, dass das Anpfeifen besonders viel bewirken würde.

Dazu braucht sie ihre Ohren und für die hat sie nur drei Aggregatzustände:

Halbschlapp: was bedeutet, ich höre dich und wenn ich gut drauf bin und du eine Extraleckerei raus rückst, nehme ich dich vielleicht sogar zur Kenntnis.

Ohren oben: Der Durchzug ist schnell wie ein Düsenjet beim Durchbrechen der Schallmauer, ich kann nichts verstehen.

Ohren unten: Ich kann eh nichts hören, sprich mich bei Gelegenheit noch mal an.

Der temporär Erziehungsberechtigte: Mit „Ivy“ kann man seinem gerechten Zorn besseren Ausdruck verleihen und unauffällig „Du elendes Mistvieh“ hinterher schicken. Die Nachbarn freuts, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine auf weiter Flur stehen. Sich selber kann man in solchen Situationen damit entschuldigen, dass der unnütze Welpe noch nicht alles gelernt hat und gerade in der Findungsphase ist.

Hin und wieder hat sie aber auch Mitleid. Dann wird man zum besten Herrchen von Welt hochstilisiert und ausgiebig angehimmelt.

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