Eine Weißwurst, meine Weißwurst

Nachdem ich keine so unsinnigen Befehle wie z. B. Weißwürste zu kochen mehr bekomme, sondern eigenständige Entscheidungen treffen kann, habe ich mir vorhin drei Weißwürste erwärmt.

Bis zu Ende des Belagerungszustandes hatte ich es geschafft, eine davon, wenn auch etwas hektisch, zu verzehren. Die beiden anderen gingen den Weg alles irgendwie geniesbaren – Canis corruptus.

Und die eine war auch nur für mich übriggeblieben, weil ich die Pelle der drei zu Seite gelegt hatte. Während Olli, Davina und Ivy noch damit beschäftigt waren, diese zu inhalieren, konnte ich mir die verbliebene Wurst reinziehen.

Im Endergebnis fühlt sich Olli darin bestätigt, dass ich einfach nur widerlich bin und es am Besten ist, mit mir zu normalen Tageszeiten nichts zu tun zu haben.

 

 

Rheinfall zu Schaffhausen

In all den Jahren haben wir es noch nicht einmal geschafft, die Rheinfälle bei Schaffhausen bei wirklich schönem Wetter zu besuchen. Dabei reden wir selbstverständlich über die Wasserfälle und nicht den sprichwörtlichen „Reinfall“.

Rhein Rheinfall Basel Schaffhausen

Rheinfall

Andererseits, bei dem vielen Wasser und Gischt, die hier durch die Wasserfälle in der Luft schweben, wird es generell schwierig sein, gutes Licht für Fotoaufnahmen zu erwischen.

Mit den Feuchtnasen kann ein Besuch sicherlich ein schwieriges Unterfangen werden. Das Donnern und Tosen der entfesselten Wasser des Rheins, die sich hier ihren Weg suchen, werden mehr wie einen Hund in Angst und Panik versetzen.

Dem omnipräsenten und reiseerfahrenen Zwerg wird man eine erkennbare Unruhe anmerken, Ivy verfällt hier in echte Panik und muss deshalb zurück bleiben.

Bühl Rhein Kunstscheune

Kunstscheune Bühl

Die meisten Besucher werden über die A 5 Frankfurt – Basel nach Schaffhausen kommen. Hier sollte man etwas mehr Zeit einplanen und unterwegs noch einen Abstecher nach Bühl – Oberbruch, zwischen Karlsruhe und Straßburg gelegen, machen. Kunstscheune BühlNur wenige Minuten abseits der Autobahn wartet die Kunstscheune Bühl auf Besucher. Von der Autobahnausfahrt hält man sich nach Westen, der Ortsteil Oberbruch liegt Richtung französische Seite der Autobahn. Wir nehmen für die Kunstscheune gerne auf: „Es gibt überall Schönes für den, der es sehen will.

Und abschließend noch einige Aufnahmen des Rheinfalls, die ihm nur ungenügend gerecht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Feuchtnasen verstehen alles

Die Feuchtnasen verstehen alles

Wer immer noch behauptet, die Tölen würden nicht verstehen, was wir sagen: Olivia ist der Beweis für das Gegenteil.

Seit sie mitgehört hat, dass sie bleiben darf, dreht sie auf.

Sie ollert rum, räubert Kuchen vom Büfett, klaut Butterstullen. Sie legt Wert darauf, zum Spazieren mitzukommen. Gut, sie hat einen ruf zu verlieren, deshalb lässt sie sich erst Gürten, nachdem man sie eine Weile durchs Haus gejagt hat. In den Garten verschwindet sie nicht, da man sie dort vielleicht nicht erwischen könnte. Die Spaziergänge sind plötzlich Weiterlesen

Live aus Malmköping – Ray Cooper

Derzeit können auch keine Konzerte stattfinden, deshalb spielt Ray Cooper für uns Live in Malmköping.

Live from Malmköping….

Gepostet von Ray Cooper a.k.a. Chopper am Dienstag, 24. März 2020

Wer mehr über ihn wissen will oder sucht, wird auf der seiner Internetseite www.raycooper.org fündig.

Im Oktober gastiert er übrigens wieder auf Schloß Goseck. Ein wichtiger Termin zum vormerken.

 

Bis zum letzten Molekül

Zuerst dachte ich an Mülltrennung, aber dann entdeckte ich, dass irgendjemand versucht hat, auch noch das letzte Aromamolekül aus der Dose zu puhlen.

Die sofort eingeleiteten Verhöre waren allerdings erfolglos geblieben, jedes Tierchen schwor, seinen verbotswidrig besetzten Platz in Bett, Sofa oder sonstigen Plätzen, wo sie nicht liegen sollen, seit dem Morgenspaziergang nicht mehr verlassen zu haben.

Bliebe nur noch, die DNA-Spuren zu vergleichen, erfahrungsgemäß sind solche Schandtaten so gründlich durchgeplant und umgesetzt, dass nicht mal mehr verwertbares DNA-Material zurück bleibt.

 

 

 

 

Bürsten und Striegeln

Kafka bekommt fast jeden Tag einen Zweithund aus dem Pelz gebürstet, Frauchen ist schon fast verzweifelt.
Kaffi liebt es, ausgiebig gebürstet und gestriegelt zu werden. Und deshalb, kaum hat sich der Striegler umgedreht, läuft er los, um sich die ganze Wolle wieder in den Pelz zu stecken.
Auf ein Neues!

Ein Spaziergang mit oller Olli

Olivia

Für einen rumänischen Pflege- und Straßenhund, zum Beispiel olle Olli, gehört es sich ganz und gar nicht, freiwillig spazieren zu gehen. Aber so ganz schlecht ist das andererseits auch nicht. Also stellt sich Olli neuerdings mitten in den Flur, damit sie ja nicht übersehen werden kann. Sobald man dann das Olli-Geschirr in die Hand nimmt, geht sie stiften und muss durch das ganze Haus gejagt werden, bevor sie sich in ein Zimmer rettet, aus dem sie nicht mehr entkommen kann. Noch ein bisschen rumzappeln streckt sie dann die Waffen, schaut angepisst, gibt den Widerstand weitestgehend auf (falls sie gut drauf ist) und lässt sich brutal gürten.

Dann macht sie das Beste aus dieser misslichen Situation, trullert äußerst interessiert mit durch die Gegend, schnüffelt hier, schnüffelt da, verfällt vorsorglich in Panik, wenn auf der anderen Straßenseite Nichtrudelmitglieder vorbeikommen. Nicht dass man auf den Gedanken kommen könnte, diese Sache würde ihr auch nur den geringsten Spaß machen.

Zuhause zum Abschirren muss Hundi als Pflichtprogramm die große Panikschau abziehen, auf den Kopf stellen, ein bisschen Deko und Stühle umschmeißen, mir zur Strafe mal wieder die Zähne in den Ärmel hauen, eine Extrabelohnung abgreifen  und sich dann aus Rache da hinlegen, wo sie nicht liegen soll.

Olle Olli ist eine große Misttöle!

 

Monsterbroiler zum Frühstück

Kafka hatte noch nicht ausreichend gefrühstückt und so sind ihm die Monsterbroiler gleich ins Auge gestochen.

Da ich aber lernfähig bin und gelesen habe, dass ich meinem Hund erklären muss, wenn ich etwas nicht gut finde, habe ich ihn selbstverständlich zum Gespräch geladen und ihm erklärt, dass ich das eben nicht gut finde, weil

 

das immer so eine Sauerei ist, wenn sie nicht aus der Kühltruhe kommen

  1. habe ich keine Lust zu warten, bis er Beute gemacht hat
  2. legen sie vielleicht keine Eier mehr, wenn er sie über den Acker scheucht
  3. lassen die sich sowieso nicht scheuchen sondern lachen ihn aus
  4. bis er sie erwischt hat, hat er keine Puste mehr, sie auch noch zu rupfen und mit Federn schmecken nicht

Ich habe nicht den Eindruck, dass er mir richtig zugehört hat, aber das letzte Argument scheint ihn überzeugt zu haben. Also hat er sich dran gemacht, die Feldmäusepopulation zu dezimieren.

 

 

Freiheit für Welpi

Sprungbereit

Wie schon berichtet, ist es nicht so ganz einfach, kleines Welpi aus dem Kreis der Pflegefamilie zu befreien, vor allem, wo das ganze Dorf regen Anteil an dem Schicksal des kleinen Hündchens nimmt und bereit ist, eben dieses bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Dankbar haben wir deshalb die Vorschläge der Fangemeinde zur Befreiung von Ivy aus der Temporärpflegestelle aufgenommen und auf die Sekunde genau aufeinander abgestimmte Aktionen gestartet.

Während Cleo und Davina mitten im Dorf maßlosen Krawall veranstaltet haben, sie sind sehr gut darin, wegen nicht einen Krawall wie vor dem Einfall der Hunnen zu produzieren, hatte sich oll Kaffi das Hoftor zum Sturm vorgenommen. Und während sich alle von drinnen dagegengestemmt hatten, war ich mit einem eigenes organisierten Oldtimer von hinten ran und vorbei gebrettert, wo das Welpi schon im Gebüsch lauerte, um im genau richtigen Moment hervor und durch die offene Türe zu stürzen und mit Vollgas ging es ab über den Fluss.

Chico im vollen Einsatz

Über allem wachte natürlich als Chef des Ganzen Schiggi, um zu jedem Moment wo auch immer energisch einzuschreiten und seine Truppen anzufeuern.

 

 

 

 

Kafka goes to Hollywood

Kafka ProDogRomania Schäferhund

Kafka goes to Hollywood

Wie Ihr sicherlich schon gelesen habt, begeistert Kafka seine Fangruppe „TeamKafka“ jetzt mit Bodybuilding und wird demnächst wie sein österreichisches Vorbild nach Hollywood gehen.

Aber nicht als „Konan der Barbar“ sondern als „Kafka der Schrecken der Smartphonenetzstreamer“.
Gestern ist in der Stadt wieder eine über oll Kaffi gefallen, war am Streamen und hatte keine Zeit auf die Straße zu achten. Mann, hat die uns beschimpft!
Eigentlich hatte ich gehofft, das Kafka noch schnell sein Bein hebt, aber dafür ist er doch zu gutmütig! Schade!