Eine Leine ist einfach Mist!

Kaum war die kleine Cleo, auch KKC = klitzekleines Clö genannt, bei uns eingezogen, wurde sie auch schon an die Ostsee in Urlaub verschleppt.

Leuchtturm Warnemünde

Im Feburar ist es in Warnemünde eh noch recht ruhig, aber mit einer FeWo im „Versteck am Strom“ waren wir abseits vom Trubel, dennoch mit wenigen Schritten auf der Promenade und mit einem kurzen Spaziergang am Strand.

Dem kleinen verschüchterten Cleechen war anzusehen, dass sie es fastdick hinter den kleinen spitzen Spocköhrchen hatte und Weiterlesen

Aprilrunde im Golfclub Erfurt

So zeitig im Jahr auf den Golfplatz gehen ist bei richtiger Kleidung normalerweise kein Problem. Wenn man allerdings im April Sonne gleich sonnige Temperaturen setzt und nicht berücksichtigt, dass der Golfplatz Erfurt auf den Hügeln des Thüringer Waldes liegt, der muss mit den Konsequenzen leben. Es ist nicht hilfreich, wenn man hinterher erfährt: „Wie, Du wusstest nicht, dass da meist sehr viel Wind ist? Hättest Du mal vorher gefragt!“

Golfclub Erfurt zur Bahn 4Schon bei der Ankunft pfeift uns der Wind kalt und unangenehm um die Ohren und mit den ersten Schritten zur Anmeldung war klar: „Das wird heute bitterlich kalt!“ Aber deswegen umkehren? „Niemals!“

Wie eingangs erwähnt, liegt der Platz auf einem Hügel, auf der ersten Bahn der 9-Loch-Anlage fällt das noch nicht so auf. Auch Bahn 2 hat einen schönen Ausblick über die umliegende Hügellandschaft, aber für einen Flachlandspieler ohne größere Probleme zu bewältigen. Die drei leicht ansteigend, mit einem Dogleg nach rechts und dann Weiterlesen

Ein neuer Trend breitet sich aus..

die Auslastung von Herdenschutzhunden!

Kangal Bruno

Die Zunahme von Herdenschutzhunden in unseren Haushalten ruft auch die „Auslastungsfanatiker“ auf den Plan. Vermehrt ist die Empfehlung zu hören, dass verhaltensauffällige Herdenschutzhunde nicht ausgelastet sind und dringend beschäftigt werden müssen.

So sind zunehmend motivierte Herdenschutzhundhalter/innen zu beobachten, die diese Hunde kilometerlang neben dem Fahrrad laufen lassen oder sie über Hindernisparcours springen lassen. Nach diesem Sportprogramm, so der Tenor, seien die Hunde müde und lammfromm. Trotz dieses Programms aber nehmen die Suchen nach einem neuen Zuhause für Herdenschutzhunde weiter zu.

Allein wenn man sich die Statur dieser Hunde betrachtet kann man erkennen, welcher Unsinn hier verbreitet wird. Diese Hunde sind für solche Art der Beschäftigung viel zu groß und zu schwer. Die Folgen für die Hunde sind häufig schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats. Weiterlesen

Zurück auf die Straße

In einer Hamburger Zeitung (schon wieder Hamburg?) fand sich dieser Tage ein Artikel, der sich mit Hunden aus dem osteuropäischen Ausland beschäftigte, sprich den sog. Straßenhunden.

Ich habe den Artikel, nachdem er bei Facebook geteilt worden war, zugegebenermaßen nur überflogen, aber selbst damit hatte ich den Eindruck, dass er vor Polemik, Übertreibung, Verdrehungen, schlechter Recherche und ähnlichem geradezu triefte.

Der Großteil der hiesigen Meute kommt aus Rumänien von der Straße, also dachte ich mir, die sind richtig, um mit mir das Thema zu diskutieren.

Zuallererst habe ich alle von der Couch gescheucht, da nach dem Artikel und einer zitierten Veterinärmedizinerin Straßenhunde mit einem Leben auf der Couch echt unglücklich sind. Gut, Weiterlesen

Ein Fall von Kompostvergiftung beim Hund

Hundehalter haben häufig einen Garten. In vielen Gärten findet sich heutzutage ein Komposthaufen. Hat man selber keinen, hat der Nachbar einen, und das gern mal an der Grundstücksgrenze, also für den Hund eventuell doch erreichbar.

Vielen Hundebesitzern mag nicht bekannt sein, dass von Kompost eine nicht unbeträchtliche Vergiftungsgefahr für ihr Tier ausgehen kann. Deshalb hier eine kurze Darstellung der Kompostvergiftung …. zum Artikel

von Tierarzt Ralf Rückert

Quelle: www.tierarzt-rueckert.de

Frühling im Garten

Es wird Frühling, die Sonne kommt raus, es wird wärmer, die ersten Blüten recken sich nach oben – und die „Nüsse“ drehen auf. Nachdem ich nicht schnell genug zur Seite gesprungen bin, hat mich Pfleghund Olivia kurzerhand gefällt, um auf direktem Weg im Garten zu verschwinden. Das Welpi mit einem Satz oben drüber und dann tobt auch noch die kleine Cleo vorbei. Bei diesen sportlichen Aktionen ist sie als Schiedsrichter unerlässlich. Sie ist gut trainiert und so dauert es eine Weile, bis ihr die Puste ausgeht.

Und jetzt wissen die „Nasen“ von nichts, völlig unverständlich, was mich gerade wieder bewegt. Bruno ist dass dann aber doch zu viel Action, so dass er sich auf seine Couch zurück zieht.

Pflegehund Olivia

Ivy genannt Welpi

Cleo die kleine Krawallnudel

Bruno hat genug von der Rennerei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganz neue Duftnote

Ein schöner Tag, sehr windig, aber Sonne bei 14 Grad. So waren wir heute Vormittag zum Freiflitzen über Wiesen und Weiden unterwegs.

Alle freuten sich des Lebens und wanderten lustig und entspannt vor sich hin, während Ivy und Davina die Feldmauspolpulation überprüften.

Die plötzlichen Blicke, mit denen sie die Entfernung abschätzten – wie weit ich entfernt sei und wie lange ich wohl bräuchte, um den Ort des Geschehens zu erreichen, ließen mich aufmerken. Obhin, es war eindeutig zu spät.

 

Sie hatten etwas gefunden, was eine ganz neue Duftnote zu werden versprach und nutzten die Sekunden, die ich von null auf hundert brauchte, um sich ausgiebig in Stinkel, um es ganz ganz vorsichtig zu bezeichnen, zu wälzen.

Näher will ich mich nicht äußern, ich vermute, die eine oder andere etwas zarter besaitete Seele hat dann die nächsten Tage keinen Appetit mehr. Ich kann versichern, für Diät ist das aber eine ideale Voraussetzung. Für eine nähere Beschreibung stelle man sich einen vollbeladenen Fischtrawler vor, der am Äquator liegen bleibt und bei dem schon seit Tagen die Kühlung ausgefallen ist. Reicht das?

Auf der Rückfahrt musste ich mich aus dem Fenster hängen, um einigermaßen Luft zu bekommen, während die beiden freudestrahlend und lachend auf dem Rücksitz saßen und sich über die neue Note freuten. Von allen Seiten kamen Fliegen und Mücken herbeigestürzt, nur um kurz vor dem Auto besinnungslos zu Boden zu taumeln. Sie haben die Dichte der Wolke unterschätzt.

Vor die Wahl gestellt, erstmals im Leben zu Duschen oder für den Rest des Monats draußen zu bleiben, haben sich Ivy und Davina für „wir wollen nicht Duschen und gehen trotzdem aufs Sofa“ entschieden.

Danach war der Hof völlig überschwemmt, zwei Rumänen, die nicht baden wollen, von dem „was man nicht beschreibt“ zu befreien, war etwas aufwendiger.

Jetzt sind sie ob der erfahrenen Brutalität maßlos enttäuscht. Das hält nun schon eine Viertelstunde an, dieses Mal meinen sie es ernst.

Morgen kommt die Müllabfuhr

Der Gartenzaun war selten dazu da, um meine Hunde auf dem Grundstück zu halten, sondern vielmehr sonntagsspaziergehende Mitmenschen davon abzuhalten, die Nasen an den Fenstern plattzudrücken.

Der Wächter

Gut, mit Hund hat das langsam aufgehört, da war das Volk nicht mehr ganz so neugierig.
Mein bester Freund war ein sehr konzentrierter Wächter und auch die Grundstücksgrenzen des neuen Domizils waren ihm schon wären der Bauzeit geläufig. Sehr unleidlich war er allerdings, wenn die Müllabfuhr vor fuhr. Vermutlich war ihm ausgesprochen suspekt, dass sie etwas wegholten, wozu er nie und nimmer seine Zustimmung gegeben hätte.

Mülltonne an der Straße bedeutete demzufolge der „Wächter“ bleibt im Haus.

Dann, eines Tages: Weiterlesen

Saisonauftakt 2019

Eigentlich hatte ich keine Zeit, aber wenn man nicht hinne macht, hat man eigentlich nie Zeit. Und da das Wetter recht angenehm zu werden versprach, viel zu angenehm für die Jahreszeit, habe ich mich mit Ivy zum Golfen verabredet.

Über der Diskussion, welchen Platz wir anfahren sollten, haben wir verpasst, uns über die Aufgabenverteilung zu verständigen. für mich war sie klar, für Ivy auch!

Meine Vorstellung war, dass sich Ivy um die Bälle kümmert, die sich aufgrund starkem Seitenwind, stürmischer Böen, zu warmer oder zu kalter Luft, schwierigem Stand, unglücklichem Schwung, zu viel Schwung, zu wenig Schwung, zuviel Sonne im Gegenlicht, …. – kurz: dass sich Ivy um die Bälle kümmert, die nicht da angekommen waren, wo sie meiner Vorstellung nach sein sollten.

Welpi wiederum fand es viel wichtiger, den Bestand der Feld- und Wühlmäuse im Rough zu kontrollieren. Dieser Aufgabe ist sie mit wissenschaftlicher Akribie nachgegangen, so dass wir recht schnell in unterschiedlichen Richtungen unterwegs waren.

Vor allem aber musste ich mir meine Bälle selber suchen, was tatsächlich Aufgabe des Caddies gewesen wäre. So mussten ich einen gewissen Schwund des Materials hinnehmen, nicht zuletzt auch weil ich in massloser Selbstüberschätzung meine Bälle in der Regel ab 200 m nach dem Abschlag suchte, was nicht wirklich haltbar war.

Aber okay, ich war etwas außer Übung. Beim nächsten Mal wird alles besser!