Frühling im Garten

Es wird Frühling, die Sonne kommt raus, es wird wärmer, die ersten Blüten recken sich nach oben – und die „Nüsse“ drehen auf. Nachdem ich nicht schnell genug zur Seite gesprungen bin, hat mich Pfleghund Olivia kurzerhand gefällt, um auf direktem Weg im Garten zu verschwinden. Das Welpi mit einem Satz oben drüber und dann tobt auch noch die kleine Cleo vorbei. Bei diesen sportlichen Aktionen ist sie als Schiedsrichter unerlässlich. Sie ist gut trainiert und so dauert es eine Weile, bis ihr die Puste ausgeht.

Und jetzt wissen die „Nasen“ von nichts, völlig unverständlich, was mich gerade wieder bewegt. Bruno ist dass dann aber doch zu viel Action, so dass er sich auf seine Couch zurück zieht.

Pflegehund Olivia

Ivy genannt Welpi

Cleo die kleine Krawallnudel

Bruno hat genug von der Rennerei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganz neue Duftnote

Ein schöner Tag, sehr windig, aber Sonne bei 14 Grad. So waren wir heute Vormittag zum Freiflitzen über Wiesen und Weiden unterwegs.

Alle freuten sich des Lebens und wanderten lustig und entspannt vor sich hin, während Ivy und Davina die Feldmauspolpulation überprüften.

Die plötzlichen Blicke, mit denen sie die Entfernung abschätzten – wie weit ich entfernt sei und wie lange ich wohl bräuchte, um den Ort des Geschehens zu erreichen, ließen mich aufmerken. Obhin, es war eindeutig zu spät.

 

Sie hatten etwas gefunden, was eine ganz neue Duftnote zu werden versprach und nutzten die Sekunden, die ich von null auf hundert brauchte, um sich ausgiebig in Stinkel, um es ganz ganz vorsichtig zu bezeichnen, zu wälzen.

Näher will ich mich nicht äußern, ich vermute, die eine oder andere etwas zarter besaitete Seele hat dann die nächsten Tage keinen Appetit mehr. Ich kann versichern, für Diät ist das aber eine ideale Voraussetzung. Für eine nähere Beschreibung stelle man sich einen vollbeladenen Fischtrawler vor, der am Äquator liegen bleibt und bei dem schon seit Tagen die Kühlung ausgefallen ist. Reicht das?

Auf der Rückfahrt musste ich mich aus dem Fenster hängen, um einigermaßen Luft zu bekommen, während die beiden freudestrahlend und lachend auf dem Rücksitz saßen und sich über die neue Note freuten. Von allen Seiten kamen Fliegen und Mücken herbeigestürzt, nur um kurz vor dem Auto besinnungslos zu Boden zu taumeln. Sie haben die Dichte der Wolke unterschätzt.

Vor die Wahl gestellt, erstmals im Leben zu Duschen oder für den Rest des Monats draußen zu bleiben, haben sich Ivy und Davina für „wir wollen nicht Duschen und gehen trotzdem aufs Sofa“ entschieden.

Danach war der Hof völlig überschwemmt, zwei Rumänen, die nicht baden wollen, von dem „was man nicht beschreibt“ zu befreien, war etwas aufwendiger.

Jetzt sind sie ob der erfahrenen Brutalität maßlos enttäuscht. Das hält nun schon eine Viertelstunde an, dieses Mal meinen sie es ernst.

Morgen kommt die Müllabfuhr

Der Gartenzaun war selten dazu da, um meine Hunde auf dem Grundstück zu halten, sondern vielmehr sonntagsspaziergehende Mitmenschen davon abzuhalten, die Nasen an den Fenstern plattzudrücken.

Der Wächter

Gut, mit Hund hat das langsam aufgehört, da war das Volk nicht mehr ganz so neugierig.
Mein bester Freund war ein sehr konzentrierter Wächter und auch die Grundstücksgrenzen des neuen Domizils waren ihm schon wären der Bauzeit geläufig. Sehr unleidlich war er allerdings, wenn die Müllabfuhr vor fuhr. Vermutlich war ihm ausgesprochen suspekt, dass sie etwas wegholten, wozu er nie und nimmer seine Zustimmung gegeben hätte.

Mülltonne an der Straße bedeutete demzufolge der „Wächter“ bleibt im Haus.

Dann, eines Tages: Weiterlesen

Saisonauftakt 2019

Eigentlich hatte ich keine Zeit, aber wenn man nicht hinne macht, hat man eigentlich nie Zeit. Und da das Wetter recht angenehm zu werden versprach, viel zu angenehm für die Jahreszeit, habe ich mich mit Ivy zum Golfen verabredet.

Über der Diskussion, welchen Platz wir anfahren sollten, haben wir verpasst, uns über die Aufgabenverteilung zu verständigen. für mich war sie klar, für Ivy auch!

Meine Vorstellung war, dass sich Ivy um die Bälle kümmert, die sich aufgrund starkem Seitenwind, stürmischer Böen, zu warmer oder zu kalter Luft, schwierigem Stand, unglücklichem Schwung, zu viel Schwung, zu wenig Schwung, zuviel Sonne im Gegenlicht, …. – kurz: dass sich Ivy um die Bälle kümmert, die nicht da angekommen waren, wo sie meiner Vorstellung nach sein sollten.

Welpi wiederum fand es viel wichtiger, den Bestand der Feld- und Wühlmäuse im Rough zu kontrollieren. Dieser Aufgabe ist sie mit wissenschaftlicher Akribie nachgegangen, so dass wir recht schnell in unterschiedlichen Richtungen unterwegs waren.

Vor allem aber musste ich mir meine Bälle selber suchen, was tatsächlich Aufgabe des Caddies gewesen wäre. So mussten ich einen gewissen Schwund des Materials hinnehmen, nicht zuletzt auch weil ich in massloser Selbstüberschätzung meine Bälle in der Regel ab 200 m nach dem Abschlag suchte, was nicht wirklich haltbar war.

Aber okay, ich war etwas außer Übung. Beim nächsten Mal wird alles besser!

Der omnipräsente Zwerg

Der Zwerg ist, wie alle wissen, omnipräsent. Selbst bei einer Party schleicht er sich heimlich in die Runde. Wenn er sich schon nicht am wirklich ausgezeichneten Büfett von Weigelts Genusscatering bedienen kann, dann ist er zumindest mental anwesend.

Anke Weigelt ließ es sich für die Dekoration nicht nehmen, den Zwerg gekonnt in Szene zu setzen.

Herdenschutzhunde – Sanfte Riesen oder gefährlliche Hunde?

Herdenschutzhunde haben für immer mehr Menschen eine magische Anziehungskraft, gelten sie auch heute noch als besondere Hunde.

Herdenschutzhund Kangal Bruno mit Papillon Chico

Bruno, ein Kangal mit seinem Freund Chico

Wie der Name schon sagt wurden sie gezüchtet um die Herden der Hirten zu schützen und so wurden sie einst Hirtenhunde genannt. Sie wurden gezüchtet, um eigenständig zu arbeiten und ebenso eigenständig ihre Entscheidungen zu treffen.

Bis heute wird diesen Hunde nachgesagt, äußerst stur und nicht erziehbar zu sein. Dazu muss man sich mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Hunde ein wenig auseinandersetzen. Diese Hunde könnten niemals im Dienst der Menschen gestanden haben, wenn an diesem Mythos etwas dran wäre. Die Schäfer haben ihre Hirtenhunde ausgebildet und auch „erzogen“. Eigenständig haben diese Hunde gearbeitet, wenn der Hirte nicht mit auf der Weide war. War er zugegen, haben diese Hunde die Gefahr gemeldet, die Entscheidung aber, ob Freund oder Feind sich nähert, haben sie den Hirten überlassen. Weiterlesen

Sommer, Sonne, aalen

Mit den ersten richtigen Sonnenstrahlen und den sommerlichen Temperaturen entwickeln alle ungeahnte Aktivitäten. Nur das kleine Cleechen lässt sich davon nicht anstecken und geht lieber ihrer ganz eigenen Leidenscahft nach.

In die Sonne legen und sich den schwarzen Pelz wärmen lassen.

 

 

 

 

Freiheit für Olli

Pflegehund Olivia ProDogRomania e.V.

Olivia flitzt durch den Garten

Raus aus dem Shelter, rein in den Garten und die Freiheit!

Ganz so schnell ging es dann doch nicht. Nachdem Olivia, wie sie richtig heißt, bereits etliche Jahre im Shelter verbringen musste, habe wir sie vor etlichen Monaten als Pflegestelle aufgenommen. Anfangs war sie panisch, was sich bald gelegt hat. Dann die ersten eigenen Ausflüge in den Hof, gefolgt von kurzen Spaziergängen an der Leine in den Garten. Inzwischen flitzt sie mit dem Rudel durch den Garten, stromert durch das Gebüsch und knuspert mit Ivy Walnüsse. Alleine hat sie aber nicht wirklich Lust, da kommt sie dann doch recht schnell hinterher geflitzt und legt sich dahin, wo sie nicht liegen soll.

Pfleghund Olivia ProDogRomania Couch

ein warmes Plätzchen für Olivia

Neben Ivy ist sie die einzige Frau, die kommt, wenn ich pfeife.

Freiheit ist gut, aber Olivia bevorzugt dennoch ein warmes und ruhiges Plätzchen, also ein dauerhaftes neues Zuhause, in dem sie ungestört in Rudelnähe liegen kann und mitbekommt, was im Haus so vorgeht. Nachdem im Garten nichts mehr los ist, ist sie eben wieder reingetrullert und übelegt gerade, auf welchem Platz sie die nächste Stunde wohl verbringen könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Wiesenburg im Hohen Fläming

Eine knappe Dreiviertelstunde südlich von Potsdam liegt inmitten des Fläming das Städtchen Wiesenburg inmitten des Naturpark Hoher Fläming. Von der Burg aus dem 12. Jhdt. steht noch der Bergfried, während die alte Burg 1547 durch spanische Söldner zerstört und in Brand gesteckt wurde.

Schloss Wiesenburg Hoher Fläming Naturpark

Schloss Wiesenburg

Schloss Wiesenburg Hoher Fläming Männekentor

Männekentor

1550 wurde auf den Resten der Burg das Schloss im Renaissance-Stil neu erbaut und im Dreißigjährigen Krieg wieder stark beschädigt. Nach 1730 wurde das Hauptschloss erneut aufgebaut, ab 1863 erhielt es seine heutige Form.

Schlosspark Landschaftspark Schloss Wiesenburg Hoher Fläming

Schlosspark im Winter

Das Innere des Schlosses Weiterlesen

Hund aus dem Tierschutz – alles easy!

Für den Hund aus dem seriösen Tierschutz erfolgen regelmäßig ausführliche Vorbesprechungen, damit die Adoptanten wissen, worauf sie sich einlassen und dass sie Zeit und Geduld mitbringen müssen.

Anna von ProDogRomania e.V. schildert hier einen leider viel zu häufigen Ablauf einer Hundeadoption:

Vorgespräch:

Lasst ihn bitte ankommen.

– Na klar! Versteht sich doch von selbst.

Habt bitte für die erste Zeit keinerlei Erwartungen.
– Ja, das ist uns bewusst.

Geht bitte erst mal davon aus, dass es eine harte erste Zeit werden wird und es Kraft und Geduld in Anspruch nimmt, wenn der Hund neu bei euch ist.

– Ja, das ist kein Problem. Das haben wir so eingeplant.

Und dann:

Nichts versteht sich von selbst. Auf einmal Weiterlesen