Haithabu – die untergegangene Handelsstadt der Wikinger

Haithabu am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Handelsrouten war die größte Wikingerstadt im Norden. Gegründet wurde der Ort um 770 n. Chr. an der Schlei, die kurz danach bei Kappeln in die Ostsee fließt.

Nach einer wechselvollen Geschichte fiel die Stadt 1066 den Plünderungen der Westslawen zum Opfer.

Haithabu

Haithabu – wie es einmal ausgesehen haben könnte

Haithabu wurde danach nicht wieder aufgebaut und wurde schließlich durch den steigenden Wasserstand der Ostsee überflutet.

Um Haithabu ranken sich etliche Legenden, auch eine ganze Reihe von Fernsehdokumentationen sind dem Ort gewidmet. Jedenfalls hörte sich alles sehr geheimnisvoll an, ein Ziel also, das unbedingt näher in Augenschein genommen werden musste. Weiterlesen

Die wilde Jagd

Davina gab sich vor nicht allzu langer Zeit als ein Hündchen, das bevorzugt in der Ecke hinter dem Schrank sitzt. Ihr Standardanspruch zu der Zeit: Faß mich an und ich mach Dich fertig! Inzwischen hat sie diese Phase erfolgreich verdrängt und ist sie zu der Überzeugung gelangt, dass Spaziergänge tatsächlich ganz interessant sind. Mädchen sind meist ziemlich neugierig und Davina macht da keine Ausnahme. Was allerdings dazu führt, dass sie alle 10 Minuten für mindestens eine Stunde spazierengehen möchte.

Davina und Bruno Kangal

Was ist denn? Ich mach doch nichts!

Klappt es nicht, sich mit diesen Sonderwünschen durchzusetzen, wird ihr ganz schnell außerordentlich langweilig und sie stürzt in den Garten, um Bruno fertig zu machen. Der lässt sich von ihr glücklicherweise so ziemlich alles gefallen, so dass es manchmal so wild zugeht, dass man Davina ermahnen muss, etwas zurückhaltender zu sein. Sie versteht regelmäßig nicht, was man von ihr will.

Hat Bruno endlich genug, so jagt er sie zurück ins Haus. Wie die wilde Jagd kommen sie angeschossen. Und steht jemand im Weg, denkt sich Davina: „Oh, da steht jemand, ich mach mal Platz!“ Und in einem recht eleganten Bogen biegt sie agil um das Hindernis.

Bruno, direkt dahinter, denkt sich: „Oh, da steht jemand! Der soll mal Platz machen!“

Manche Leute sind nicht ganz so agil wie in diesen Sekundenbruchteilen erforderlich und so entwickelt sich in der Regel eine Situation, die sich jeder, der noch Tom und Jerry, Bugs Bunny, Coyote Karl  und ähnliche kennt, sicherlich bildlich vorstellen kann.

Bruno hat das letzte derartige Zusammentreffen mit seinem Bumskopf besser verdaut, sein Kontrahent ist noch immer nicht wieder ganz hergestellt.

Blitz und Donner

Cleo hasst es bekanntlich „wie die Pest“, wenn sie auf den Arm genommen werden soll, mehr noch als die unangenehmen Spaziergänge, für die sie weniger als nichts übrig hat.

Wenn allerdings Thor mit Blitz und Donner um sich wirft, dann brauchen kleine Hündchen Trost und Schutz. Da krabbelt es auch freiwillig in den Arm, um sich vor  Unbilden und den Gefahren beschützen zu lassen. Wie die alten Gallier: Haben vor nichts Angst außer der Himmel könnte ihnen auf den Kopf fallen.

Herrenhäuser Gärten – nichts für Vierbeiner

Immer wieder liest man von den Herrenhäuser Gärten bei Hannover. Über die ganzen Jahre habe ich es noch nicht geschafft, sie zu besuchen. Vor Kurzem konnten wir endlich ausreichend Zeit einplanen, um von der Autobahn abzubiegen.

Anfahren sollte man die Gärten über die Ausfahrt Herrenhausen an der A2. Der Weg durch die Stadt ist selbst am Sonntag äußerst nervig und so schön ist die Stadt nun auch wieder nicht.

Von außen, durch den Zaun, sah der Park nicht unbedingt sehenswert aus, der Eindruck war eher durchschnittlich. Der Eintrittspreis mit 8 Euro p.P. ist nicht ohne und erst am Eingang ist ersichtlich, Hunde sind nicht etwa erwünscht, sondern wie in Deutschland gerne gewählt: verboten!

Diese Erkenntnis hat dann gleich mal 3 Euro gekostet. Soviel wollte die Verwaltung haben, damit wir den Parkplatz wieder verlassen konnten. Wir kennen den Text: .. je angefangene ….

Da der Besuch nicht ohne Chico erfolgen sollte, logisch, war die Aktion ein glatter Fehlschlag. Die knapp 2 Stunden für die Erkenntnis, neben den 3 Euro Parkgebühren, hätten wir uns gut und gerne sparen können.

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig sollte man unbedingt gesehen haben. Es wurde 1913 eingeweiht und erinnert an die Völkerschlacht bei Leipzig vom Okt. 1813. Während der sog. Befreiungskriege erlitt Napoleon Bonaparte hier eine seine größten Niederlagen gegen die vereinten Truppen Österreichs, Preußens, Russlands und Schwedens.

Voelkerschlachtdenkmal Leipzig Suedseite

Völkerschlachtdenkmal Südseite

Auch wenn das Bauwerk auf diesen Bilder recht überschaubar aussieht, ist es mit einer Höhe von 91 Metern eines der größten Denkmäler in Europa.

Und damit kommen wir zu einem kleinen Problem. Mit den Vierbeinern kann man bequem außen rumlaufen und das gigantische Monument von allen Seiten betrachten, hinein aber können die Fellnasen nicht. Es wäre auch nicht zu vertreten, viel zu viele Stufen und die Rundläufe sind einfach zu eng, um dort die Hunde noch mit durch zu schleusen.

Blick Kuppel Voelkerschlachtdenkmal Leipzig

Blick in die Kuppel

Krypta Totenwächter Voelkerschlachtdenkmal Leizpig

Krypta mit Totenwächter

Auch ein Schiri muss ganz schön flitzen

So hatte sich Cleo das vermutlich nicht vorgestellt, als sie Schiedsrichter bei Davina und Bruno machen wollte. Wenn die beiden Rugby, american football oder ähnliches spielen (was genau wissen nur die beiden), flitzt Cleechen pausenlos mit hin und her, um zu überwachen, dass beim Bodycheck alles mit richtigen Dingen zugeht.

Wenn sie den Antritt verpasst, kann es allerdings schon mal passieren, dass sie noch nach hinten flitzt, während die beiden Kontrahenten schon wieder auf dem Rückweg sind. Davina und BrunoUnd wenn die Begeisterung mit ihr durchgeht, ist auch nicht klar, ob sie nun gerade Einpeitscher oder Chear-leader darstellt.

Auf jeden Fall aber sorgen die sportlichen Höchstleistungen dafür, dass ihr ihr Ausgangsgeschirr inzwischen wieder sehr gut passt. Die Meinungen sind geteilt, ob sie denn eher wohlgeformt war oder doch eher Ähnlichkeit mit einer Sofarolle hatte. Ich bin für wohlgeformt, aber das ist nun sowieso hinfällig. Rank und schlank trifft es besser. Auch wenn sie weiterhin Fersengeld gibt, sobald der Verdacht besteht, dass ein Spaziergang in Erwägung gezogen wird. Sie kommt nur mit, wenn sie heimtückisch weggefangen wird, bevor sie sich im Garten verstecken kann.

Davina und Cleo Cleo

 

 

 

 

Erfolgreiche erste Runde

Davina hat vergangene Woche erfolgreich ihre erste Neun-Loch-Runde absolviert. Es war nicht ganz so drückend heiß wie diese Tage, so dass sie zusammen mit Chico nach Machern (Golf & Country Club Leipzig) mitkommen durfte. Chico ist ein erfahrener Golfplatzbesucher, sitzt ordentlich, wenn die Spieler sich konzentrieren und schaut interessiert dem Ball zu. Da es auf der Runde keine Würstchen für erfolgreich gefundene Bälle gibt und im das Rough zu hoch ist, lässt er es dabei bewenden. Davina hatte noch etwas mehr Interesse, aber als sie feststellen musste, dass sie das Innenleben der Bälle nicht untersuchen durfte, waren sie ihr auch sehr schnell gleichgültig. Aber ansonsten lief sie ausgesprochen anständig mit.

riecht das lecker

Wesentlich mehr Interesse hatten die beiden dann an der Küche in der „Wiesenhütte„. Da sie von den Köstlichkeiten auf dem Tisch nichts abbekamen, waren sie schließlich mit den gesponserten  Wienerles auch zufrieden.

Wiesenhütte Terrasse GCC Leipzig Machern

Terrasse an der Wiesenhütte

Flugtage 2017 in Laucha an der Unstrut

MIG 29 Kunstflug ILA Berlin

MIG 29 auf der ILA Berlin

Me 262 Berlin Schönefeld ILA

Me 262 über Berlin Schönefeld

Auf und um die ILA in Berlin ist es dem Zwerg deutlich zu laut. Auf das Gelände selber kann man Vierbeiner sowieso nicht mitnehmen, zu viel Trubel, zu hektisch und unübersichtlich und vor allem sind die Pfoten gefährdet, die allseits unter die Schuhe geraten. Aber auch um das Gelände herum ist an den Tagen dermaßen viel Betrieb, dass man die Feuchtnasen besser zuhause lässt.

AN 2

eine AN 2 startet zu Rundflügen

Da geht es auf den Flugtagen in Laucha-Dorndorf, 25. Mai sowie 27. und 28. Mai, schon deutlich geruhsamer zu. Weiterlesen

Herr im Ring

Aus irgendeiner geheimen Ecke hatte sich Chico gestern ein Stück Ochsenziemer organisiert. Vermutlich ohne wissen des vorherigen Besitzers. Nun knusperte er voll Inbrunst darauf rum, während drei andere Interessenten hungrig und sabbernd daneben saßen und hofften, dass er das Interesse an der Sache verlieren würde.

Weit gefehlt, freiwillig gibt er nichts wieder her und von den anderen wagt es keiner, sich mit ihm anzulegen. Obwohl der Mückerling in der Runde, hat er unzweifelhaft das Zepter in der Pfote und wütet gegen jeden, wenn ihm was nicht passt.

Problematisch wird es hin und wieder auf der Straße, wenn andere nicht wissen, dass Chico der Herr aller Ringe ist und sie sich respektvoll zurückzuziehen haben. Da ist dann energisch eingreifen erforderlich, damit ihm nach einem seiner Wutanfälle nicht das Fell über die großen Ohren gezogen wird. Allerdings bewirkt das dem Zwerg nichts. An den nächsten Ecke macht er gleich den nächsten Bullterrier, Dogge, Dobermann was auch immer an, Hauptsache, der Gegner ist um ein vielfaches größer als er.

Es gibt eine amüsante Geschichte aus Guareschis Don Camillo, Titel: Die rabiate Giannona! Sie handelt von Alfredo, Weiterlesen

Gassengang: Voll cool – oder doch eher voll ….

Kangal - Papillon - Bruno - Chico

Bruno und Chico – wir sind dann mal weg

Die Begeisterung für Spaziergänge ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Jungs wollen permanent spazieren gehen, alle 10 Minuten für wenigstens eine Stunde. Die beiden „Mädchen“ sehen das ganz anders. Bis vor Kurzem waren sie sich einig: Niemals nie nicht!

Inzwischen klappere ich mit Leine und Geschirr, Cleo flitzt in den Garten: Mit mir nicht! Davina hingegen sitzt sofort voller Erwartung vor der Türe und weicht auch nicht mehr, bevor sie nicht gegürtet wurde und wir unterwegs waren. Davina rumänischer StraßenhundDen vorwurfsvollen Blick, wenn es zu lange dauert bis es los geht, hat sie offensichtlich schon ausgiebig geübt.

Cleo entspannt sich lieber im Garten, als Straßenhund ist sie ihrer Meinung nach in ihrem Leben genug gelaufen. Cleopatra von RumänienUnd ehrlich: Da sie schon ein Grüftel ist, darf sie jederzeit zuhause bleiben und sich sonnen.