Eine holde Maid

Heute Vormittag ist oll Kaffi tatsächlich entwichen.

Zuerst kam uns eine Hundeschöne entgegen, aber da die Besitzerin schon immer schaut wie … genau so, mussten die Nüsse an die Leine, was sie mit entsprechendem Krawall begleitet haben. 100 m Abstand reicht üblicherweise, damit Ruhe im Rudel einkehrt und die Meute wieder leinenlos flitzen kann.

Bis mir auffiel, dass ich zwar die „Weiber“, nicht aber auch, wie üblich, oll Kaffi vor mir hatte.

Ja, was soll ich sagen: Er war in Liebe entflammt, weggewichen und verschwand eben in der Ferne.

Und die holde Maid war so glücklich über den strammen Jüngling, der ihr den Hof machen und mit ihr spielen wollte und die Besitzerin war so stinkig über eben diesen Jüngling, der lustig seine/ihre Dame über Wiesen, Wälder und Weiden entführen wollte.

Und ich war nicht ganz so glücklich: Auf der einen Seite ein paar Rumänische, die endlich zurück zum Auto wollten und in der anderen Richtung ein verliebter Schwerenöter – Stress pur!

Letztlich haben wir uns aufgeteilt: Davina saß auf halber Strecke mitten auf dem Feldweg und hat gewartet, was noch alles passiert, Ivy lungerte beim Auto rum und ich konnte Kafka hinterher tigern, um ihn brutal in seiner Leidenschaft zu bremsen.

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